Vegane Rezepte – leckere vegane Rezepte

In einer Zeit, in der ein Lebensmittelskandal den nächsten jagt, verschreiben sich immer mehr Menschen einer veganen Lebensweise. Damit das auch gelingt, ist einiges an Wissen nötig – genauso wie beim Abnehmen. Allerdings sollte sich niemand der falschen Hoffnung hingeben, dass mit dem Umstieg auf eine vegane Ernährung der Weg zu einer schlanken und attraktiven Figur automatisch geebnet ist. Zunächst scheint die Auswahl an möglichen Dickmachern extrem eingeschränkt zu sein, wenn man auf tierische Produkte verzichten will. Leider gilt dies nur für die Anfangszeit. Sobald du dich gut auskennst und weißt, wie du sämtliche veganen Gerichte so zubereitest, damit sie auch schmecken, musst du die gleichen Prinzipien beachten wie zuvor: deine Energiezufuhr muss geringer ausfallen als dein Energieverbrauch damit du abnimmst.

Vergiss nicht, dass du mit einer veganen Ernährung deinem Körper sehr viel Gutes tust. Insofern habe ich hier ein paar einfache Tipps zusammengestellt für deinen ersten Einstieg.

Wer sich einmal in einem Bioladen umschaut, wird schnell feststellen, dass es inzwischen eine unvorstellbare Vielzahl an Fleischersatzprodukten zu kaufen gibt. Von veganen oder
vegetarischen Hamburgern über Würstchen, Gyros, Schnitzel, Gulasch, Braten,
Bolognese-Sauce bis hin zu Hähnchenkeulen mit „Knochen“. Auch veganer Käse und
Eierersatz sind erhältlich. Selbst die Discounter haben mehr und mehr alternative Lebensmittel im Angebot. Allerdings gilt auch für den Veganer: Frisch gekocht schmeckt nicht nur am besten, sondern ist auch am nahrhaftesten. Einen deftigen Geschmack erreicht man ganz einfach durch Gewürze, Pannieren und Anbraten von Gemüse. Wie beim relativ geschmacksarmen Fleisch auch, sind es die Röstaromen, die in unserem Gaumen das vertraute „Fleischaroma“ erzeugen.

Vegane Rezepte zum Einstieg liest du hier.

Halbiere einen Wirsingkopf, nachdem du den Strunk entfernt hast und zerschneide ihn grob. Es ist wichtig, dass die Blätter nicht zu klein werden. Orientiere dich an der Größe eines Fünf-Euro-Scheins. Wasche die Blätter ab und schneide ein bis zwei Zwiebeln ebenfalls grob. Die Zwiebeln zusammen mit einem Schuss Öl und ein paar Löffeln Mehl in einem Topf anbraten. Löscht man das Ganze mit einer Gemüsebrühe ab, wird eine Einbrennsoße bzw. Mehlschwitze daraus. Jetzt gibst du den Wirsing dazu und köchelst bei regelmäßigem Umrühren weiter. Das war’s schon! Wer will, kann nachwürzen. Mir schmeckt mein Wirsinggemüse am besten, wenn es nicht ganz weich gekocht istAls Beilage passt Basmati-Duftreis dazu.

Heidelbeer-Muffins vegan

Heidelbeer Muffins vegan

Heidelbeer Muffins vegan

Ein sehr leckeres Dessert sind Heidelbeer-Muffins. Und so geht’s: 2 Tassen Mehl, 1 Esslöffel Backpulver, ein Achtel Teelöffel Salz und eine Dreiviertel Tasse Zucker vermischen.
30 g Tofu gut zerdrücken und mit einer halben Tasse Wasser und 2 Esslöffeln Öl sorgfältig mischen – oder in den Mixer geben. Ein Viertel der Tasse mit der Mehlmischung beiseitelegen und den Rest mit der Tofu-Wasser-Öl-Masse vermischen. Eine Tasse Heidelbeeren (evtl. vorher etwas auf der Heizung trocknen oder bei niedriger Temperatur im Ofen, so verwässert der Muffin nicht) mit der restlichen Mehlmischung vermischen und vorsichtig in den Teig rühren. Geölte Muffin-Formen zu zwei Dritteln füllen und ca. 20 Minuten in der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 180°C backen. Der Streichholztest (einstechen – an dem Streichholz darf nichts hängen
bleiben) zeigt, ob die Muffins fertig sind. Ihr werdet euch die Finger lecken!

 

 

 

 

 

Tofu StückeEs sollte niemand glauben, dass man als Veganer Unmengen von Soja und Tofu essen muss, um das für den Körper nötige Eiweiß aufzunehmen. Zu viel davon ist auch ungesund, denn Soja und Tofu (ein Soja-Produkt) enthalten das Hormon Östrogen. Die ‚Food and Drug Administration“ (FDA) der USA empfiehlt 25 Gramm Sojaprotein am Tag – das wären 300 Gramm Tofu oder 800 ml Sojamilch. Ein wichtiger Eiweißlieferant, und statt Soja bedenkenlos einzusetzen, ist das Seitan – ein Produkt aus Weizeneiweiß (Gluten) mit fleischähnlicher Konsistenz. Seitan wird inzwischen auch in großer Vielfalt in Bioläden etc. angeboten und wird aus ganz normalem Weizenmehl gewonnen. Gluten heißt auf Latein „Leim“, da bei der Herstellung ein an Leim erinnernder Teig entsteht.

Als Abrundung noch ein Tipp, wie sich trotz (oder gerade durch) vegane Ernährung schnelle Abnehmerfolge einstellen. Probiere einfach mal aus, Weizenmehl (und auch Haferflocken, da extrem stärkehaltig) für ein paar Wochen komplett zu streichen. Da muss man etwas kreativ werden, weil man die ganzen Brotmahlzeiten umstellen muss und auch so etwas wie Pfannkuchen oder Nudeln weglassen muss – aber es lohnt sich! Die Brotmahlzeiten zu reduzieren ist zumindest für meinen Körper eine Wohltat gewesen. Ist so ein deutsches Problem, glaube ich. Nach ein paar Wochen Testphase kann man dann ja sehen, ob es einem gut getan hat und man es zu einem großen Teil beibehalten will. Zwei Wochen würde ich aber mindestens empfehlen um das mal zu testen. Zum Frühstück eignet sich dann übrigens alles mit Obst, gerne auch in Kombination mit Sojajoghurt.

 

Liebe Grüße

euer

tibor

Tibor Heinicke

Gründer Google+ Community Veggies

DeutschlandSagtNein.com zu Tiermorden

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